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  3. Mai 2008
Battle of Graffoti III
A grateful game to reanimate dead graffiti
 
 

Das Performancespiel Battle of Graffoti findet 2008 in Zusammenarbeit mit dem Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem statt. Der Kampf um die erfolgreichste Wiederbelebung von Graffoti zu Graffiti wird diesmal mehrsprachig ausgetragen. Alle Disziplinen der Improvisation, die zur
Lebensrettung von im Bild gefangenen Schriftbildern führen, sind erlaubt!
Das Graffitimuseum präsentiert erneut tausende von Graffoti
(fotografierte Graffiti), die exemplarisch zu Graffiti wiederbelebt werden. Da das Fotografieren von Graffiti eine problematische Methode des Sammelns ist, sollen die aus ihrem Lebensraum herausgeschnitten Artefakte zum Ausgangspunkt eines Spiels werden. Die Graffoti, die leider wie aufgespießte Schmetterlinge konserviert sind, werden aus ihren Alben herausgerissen und von den Teilnehmern des Wettkampfes auf der Bühne wiedergeboren. Im Streit um die beste Performance erwecken die spontanen Helfer die Graffoti zum Leben und katapultieren Graffiti zurück ins Jetzt.

Eine Jury aus drei Experten begleitet das Spiel.


Berlínstí Graffiti-mistri v Circusu

Na pozvání Collegia Bohemica a KULTu a za financní podpory Nadace Roberta Bosche a nemeckého velvyslanectví se 3.kvetna 20 hodin v klubu Circus uskutecní „The Battle
of Graffoti”.
Jedná se o interdisciplinární, bi-národní performanci, která spojují vy´tvarné umení s herectvím. Hru „Battle of Graffoti” pripravili spolupracovníci Graffiti muzea v Berlíne spolu s ústecky´mi herci.
Na plátnech bude promítán sled nafotografovany´ch graffiti (zvany´ch graffoti), které budou herce inspirovat ke krátky´m vy´stupum. Dve skupiny hercu se pokusí tancem, zpe(vem, slovem ci jinak znázornit promítané graffoti. The Battle of Graffoti zacina.

Po predstavení: párty s DJ Mihaiem (HipHop)


Klub Circus
Velká Hradební 33 Ústí nad Labem

Mit freundlicher Unterstützung
von www.farbsucht.de sowie
www.überdose.de
3. MAI 2008 20 Uhr
Eintritt frei

     
 

 

10.-13.Juli 2008
graffitimuseum präsentiert

Kool Killers

Beitrag von Fabian Bechtle, Stefan Reuter und Christian Schellenberger zur Veranstaltung “Performing Crime. Archiv des Verbrechens”

 
 
 
 

Die performative Installation Performing Crime. Archiv des Verbrechens ist ein Projekt von Lunatiks unter der Leitung von Kerstin Grübmeyer, Tobias Rausch, Katja Reetz.
Über 30 Künstler-Teams präsentieren ihre Auseinandersetzungen mit der symbolischen Dimension von Straftaten. Im Archiv versammeln sich Beiträge aus den Bereichen Musik, Hörspiel, Literatur, Theater, Mode, Fotographie, Tanz, Video, Performance und Bildende Kunst. Die Zuschauer erkunden das lebendige Archiv wie ein Labyrinth, das in die Unterweltbezirke der Stadt Bremen führt.

Im Auftrag des Graffitimuseums entstand der Archivraum „Kool Killers“. Die Medienkünstler Fabian Bechtle und Stefan Reuter, die mit ihrem Kurzfilm Magic Colorz (2005) die Performanz von Graffiti im Zeitalter des Homevideos untersuchten, rufen in ihrer neuen Serie „Piece of Evidence“ (2008) eine Reihe von Rollen auf, die den Akteuren von Graffiti gemeinhin zugeschrieben werden. Kunst und Vandalismus, Verbrechen und Fame, Autorschaft und Anonymität markieren die Pole des aufgeladenen Repertoires von Eigenschaften, das diese Rollen beschreibt. Eine Sammlung von Fotos signierender Prominenter wird im Archiv des Verbrechens zum Steckbrief der Gestik von Graffiti.
Den Staub der Archive benutzt Bildhauer Christian Schellenberger, um in seiner Skulptur „RONX!“ eine sinnliche Dialektik zu fixieren. Zwischen monumentaler Selbstbehauptung und Fragilität, erstarrter Bewegung und einer leicht morbide anmutenden Gefahr des Umkippens inszeniert er mit gekonnter Handschrift den „leeren Signifikanten“. „RONX!“ verweist in seiner Materialität auf den ihn umgebenden Raum und deutet Lesbarkeit an. Die Spur (eines Verbrechens, einer Biographie?) bleibt jedoch uneindeutig und wirft den Betrachter auf sich selbst zurück.

Weitere Informatinoen unter www.lunatiks.de

Schillerstraße 6/7, Bahnhofsvorstadt, Bremen
10. – 13. Juli 2008
Do und Fr 18 – 22 Uhr
Sa 16 – 22 Uhr und So 16 – 20 Uhr
Eintritt 6 Euro / erm. 4 Euro

 
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