02. Dezember
2006 Battle
of Graffoti II - Performancespiel
Anlässlich der Buchpräsentation zum
Katalog des Festivals „Comic meets Theatre“
öffnete das Graffitimuseum ein weiteres Mal
sein Fotoarchiv und stellte mehrere tausend Graffoti
aus dem Raum Halle/Leipzig zur Reanimation auf
die Bühne des Thalia Theaters. Im Wettkampf
verwendeten die Teilnehmer diese Fotos als Skizzen
für Performances, bei denen die unterschiedlichen
Ausschnitte zu neuen Bildgeschichten kombiniert
wurden.
19. November
2006 Graffitiskulpturen
– Stadtspaziergang
An ausgewählten Beispielen im Umkreis des
Alexanderplatzes wurde untersucht, inwiefern Graffiti
skulptural verstanden werden kann. Zwischen Ritzreliefs
und Flachplastik wurden die Tags sowohl technisch
eingeordnet als auch im Bezug zu Körperspurskulptur
und sozialer Plastik theoretisch diskutiert.
04. November
2006 Ein jeder
Parasit sich seinen Wirt schafft – Performance
In einer Diskussionsveranstaltung präsentierte
das Graffitimuseum Thesen von Martin Pieske (Köln),
Unternehmer und Marcella Gutierrez (Barcelona),
Wissenschaftlerin. Beide hatte das Museum eingeladen,
Thesen zu Graffiti im gesellschaftlichen Kontext
unter Einbeziehung wirtschaftlicher und kulturhistorischer
Fragestellungen zu formulieren. Im Anschluss an
die Präsentation kam es zu einer breiten
Diskussion im und mit dem Publikum.
14. –
20. Juli 2006 Abteilung
Bühne - Installation
In einem leer stehenden Ladengeschäft in
der Leipziger Innenstadt richtete das Graffitimuseum
die temporäre Abteilung Bühne ein. Diese
aus zwei Räumen bestehende Installation wurde
zum einen von 1,2,3,... bespielt, die verschiedene
Exponate zu abstraktem Graffiti präsentierten
und zum anderen präsentierte A.L.I.A.S.,
die Gesellschaft für Autorisierung von Graffitipseudonymen
eine Beratungsstelle für Pseudonymberatungen
sowie die Pseudonymdatenbank Ranamag. Abteilungsleiter
Nalk Ivique führte täglich durch die
Ausstellung und stellte gemeinsam mit den Besuchern
die Frage nach dem Sein oder Nichtsein von Graffiti
als Bühne, auf der Bühne, hinter der
Bühne und im Zuschauerraum.
05. - 07.Mai
2006 Graffitimuseum
Berlin präsentiert Ein
Superheld als Doppelgänger - Performance
An drei Tagen führten die A.L.I.A.S. –
Berater Finn Gatsby, Je Spurloser und Falk Ewig
in der alten Pförtnerloge des Thalia Theaters
ca. 20 Pseudonymberatungen durch. Das Angebot
richtete sich zunächst speziell an moderne
Superhelden, es wurden aber auch zahlreiche Autorenpseudonyme
vergeben.
12. April 2006 Die Stadt wie eine Zeitung
Lesen? - Stadtspaziergang
Im Rahmen des Workshops „Senior Streetart“
unter der Leitung von Steffi Hanna (UdK, Berlin)
untersuchte das Graffitimuseum den offiziellen
sowie den wilden Text der Falckensteinstrasse
in Berlin Kreuzberg. Mit dabei waren 10 Forscher
im Alter von 55 bis 80 Jahren und ein Kamerateam.
27. Februar
2006 The
Battle of Graffoti – Performancespiel
Im Rahmen der Manischen Montage an der Berliner
Volksbühne öffnete das Graffitimuseum
sein Bildarchiv und zeigte 100 000 Graffoti (fotografierte
Graffiti), die im Theater exemplarisch zu Graffiti
wiederbelebt wurden.
08. Februar
2006 "Aktionstag
gegen Graffiti und Vandalismus der S-Bahn Berlin"-
Einführung
Zum "Aktionstag gegen Graffiti und Vandalismus",
bei dem die Berliner S-Bahn GmbH einen demolierten
und besprühten S-Bahn-Viertelzug im Vergleich
mit einem neuen präsentierte, lud das Graffitimuseum
Berlin zu einer kritische Reflexion über
die Möglichkeiten der Ausstellung von Graffiti.
16. november 2005 CBKBLKBR36 – Stadtführung Was erzählt Graffiti
über seine Orte, was erzählen die
Orte über Graffiti? Eine Kiezführung
um einen einzelnen Häuserblock in Kreuzberg
36 widmet sich den spezifischen Farben, Namen
und Abkürzungen eines Graffiti-Biotops,
welches intime Geschichten vom Hinterhof nach
außen kehrt und Reviermarkierungen als
traditionelles Erbgut verinnerlicht. Im
Rahmen der Projektwerkstatt des Deutsch-Tschechischen
Jugendaustauschs der Alten Feuerwache Berlin.
09. OKTOBER
2005 Lest
mehr Graffiti! – Stadtführung Graffiti als Text lesen,
aber wie? Das Graffitimuseum präsentierte
neue Lesarten und Kombinationsversuche von Usurpationen,
Neuschöpfungen, Zahlen und Codes.
20. August
- 16. Oktober 2005 Spuren
und Zensuren – Installation „Während
wir noch die wilden Gesten und Wörter im
Text der Stadt zu entziffern suchen, sehen wir
uns bereits mit einer neuen Form konfrontiert:
der radikalen Abstraktion von Graffiti.“
Im Rahmen der Ausstellung „Backjumps-Live
Issue 2“.
29. juli - 8. september
2005 City
of Names – Interaktion Als
ausgelagerter Teil der zweiten Backjumps-Ausstellung
entstand im Sommer 2005 auf dem Berliner Mariannenplatz
eine Stadt aus Namen. Das Graffitimuseum war mit
einem Bauwagen vertreten, dessen Außenseiten
als Ausstellungs- und Projektionsflächen
dienten, während der Innenraum als Büro
und Schlafstätte genutzt wurde.
15. Juli 2005 Wie
schmeckt eigentlich Graffiti? – Performance Ziel des Versuches war es,
herauszufinden ob man Graffiti essen kann, bzw.
ob eine synästhetische Übertragung möglich
und schmackhaft ist. In der Performance an der
Hochschule für Schauspielkunst “Ernst
Busch” (Abteilung Puppenspiel)übersetzte
der Koch Buchstabenstyle, Fill-In, Fadings, Linien,
Designs und Farben prozessual in ein kulinarisches
Werk.
08. MAI 2005 Writer
als Writer - Lesung Märchen
und Sagen aus der Graffitiwelt. Stylemessages,
Statements, Actionberichte, und vieles mehr über
Balkenstärken, Biergötter, Dosennot,
Chromsilberbitches und wer fickt wen. Eine Lesung
mit Franziska Kleinert im 3. Stock der Volksbühne
Berlin
27. März
2005 Graffitimuseum
Berlin präsentiert The
Real Moebius Hardcore – Snake & Brake
III – Animationsvideo Animation
mit den beiden Papphelden Snake und Brake, die
auf dem Film Moebius17 hängengeblieben sind
und sich auf die Suche nach Sylvie 17 machen.
25. März 2005 Graffitimuseum Berlin präsentiert Magic
Colorz – Video Magic
Colorz setzt sich mit dem performativen Aspekt
von Graffiti und seiner Darstellung im Video auseinander.
Im Blickfeld der Untersuchung steht die Aktion,
hinter der Motivation und Resultat zurückbleiben.
25. + 26. September
2004 Graffitimuseum
Berlin präsentiert A.L.I.A.S.
– Performance Im
Rahmen von „Partisan Neustadt“ wurde
an der Berliner Volksbühne das Dienstleistungsbüro
"A.L.I.A.S. - Gesellschaft für Autorisierung
von Graffiti-pseudonymen" präsentiert.
Ein offenes Angebot sich nach einem Profiling
ein persönlich zugeschnittenes Writer-Pseudonym
entwerfen zu lassen.
07. September
2003 Die
Stadt spricht: Graffiti auf Abwegen – Stadtführung Ausgerüstet mit Wörterbüchern,
Maßband und Farbtabelle begaben sich das
Graffitimuseum und seine Gäste im Rahmen
der Ausstellung „Backjumps – The Live
Issue” auf Erkundungstour durch den Berliner
Wrangelkiez. Dem ansässigen Stadttext wurden
Schriftproben entnommen, Zahlengraffiti nachgerechnet
und beschriebene Wände beschrieben.
Mai 2003 Graffitimuseum Berlin präsentiert Fuck
the Future – Snake & Brake II –
Pappuppentheater In
der zweiten Folge der Abenteuer präsentieren
Snake und Brake eine Vision von Graffiti im Jahre
2026. Die gealterten Papphelden entdecken Graffiti
noch einmal neu in einer Stadt mit Buffautomaten,
Graffitiparks und einem Schachtmonster aus einer
vergangenen Zeit. Video
anschauen.
04.juni 2001 Graffitimuseum Berlin
präsentiert Me
or it? – Snake & Brake I – Pappuppentheater Snake und Brake betreten
den Graffitikosmos von Berlin-Mahlsdorf, gründen
eine Crew und begeben sich auf die Suche nach
Fame. Schnell aber werden sie von Polizei, Alter
Schule und zappelnden Büschen bedrängt.
Die Großrazzia am Corner endet im Liebestaumel,
doch die erste Ehekrise kündigt sich bereits
an... Video
anschauen.
03. Juni 2001 Lichttaggen
– Fotoworkshop In
einer Dunkelkammer lud das Graffitimuseum zum
Schreiben mit Wunderkerzen ein. Das Feuerwerk
der Handschriften wurde in Langzeitbelichtungen
festgehalten. Im Rahmen der Hip-Hop Sommerschule
an der Volksbühne Berlin.
01. Juni 2001 Flanieren
I – Stadtführung In
einer Führung durch den Stadtbezirk Mitte
richtete das Graffitimuseum den Blick auf die
Vergänglichkeit illegaler Kostbarkeiten und
erfand die Geschichten, die ihnen anheften, neu.
Frei nach dem Motto: Stehenbleiben, wo andere
schon einmal stehengeblieben sind.